Die Fernseh-Journalisten der Zukunft müssen mehr können als Fernsehbeiträge erstellen. Sie müssen die Arbeit an der Kamera und der Schneideeinheit zum Teil mitübernehmen, sie bewältigen computergestützte Recherchen in elektronischen Text- und Bild-Archiven, sie arbeiten parallel für TV- und Multimedia-Anwendungen. Dabei steigt der Zeitdruck, doch die Qualität des Produktes darf nicht leiden.
 
Deshalb steht an dieser Schule vor allem die solide Ausbildung angehender Journalisten im Vordergrund: stark praxisbezogene Theorie-Einheiten in der Schule wechseln sich dabei ab mit Praktika in TV- und Online-Redaktionen. Die Journalistenschüler sollen das Handwerkszeug bekommen, um in unserer immer komplexeren Welt den Fernseh-Zuschauern und Nutzern von Online-Angeboten den nötigen Durchblick zu verschaffen.Bei den Dozenten können wir auf eine breite Palette von erfahrenen Fernseh-, Radio- und Print-Journalisten zurückgreifen. Gleichzeitig nutzen wir Kooperationen mit anderen Aus- und Weiterbildungseinrichtungen im Journalismus.
 
Die RTL Journalistenschule nimmt alle 2 Jahre jeweils einen Jahrgang von 30 Schülern auf, die durch ein Bewerbungsverfahren ausgewählt werden. Der Jahrgang wird in zwei Gruppen geteilt, die um ein Quartal versetzt die Ausbildung beginnen. Die Schüler sind für die zwei Jahre Angestellte der Journalistenschule. Sie erhalten eine Lehrgangsbeihilfe in Höhe von monatlich € 770,- (plus einer 13. Lehrgangsbeihilfe am Ende des Jahres). Es besteht die Möglichkeit, ein zinsloses Darlehen in Höhe von € 500,- pro Monat aufzunehmen. Dieses muss nach dem ersten Arbeitsjahr nach Verlassen der Schule in Raten zurückgezahlt werden.
 
Die Gesellschafter der RTL Journalistenschule für TV und Multimedia GmbH sind
RTL Television und die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM)