Grundlagen
Die RTL Journalistenschule nimmt alle 2 Jahre einen Jahrgang von 30 Schülern auf, die durch ein Bewerbungsverfahren ausgewählt werden. Grundsatz der Ausbildung ist die intensive Verzahnung praxisorientierter schulischer Seminare mit Redaktionspraktika.
Die Ausbildung umfasst insgesamt 24 Monate:
- 6 Monate Unterrichtseinheiten an der Journalistenschule (inkl. Exkursionen)
- 16 ½ Monate redaktionelle Praktika
- Urlaub: 25 Tage im ersten Ausbildungsjahr, 26 Tage im zweiten Ausbildungsjahr
Der Jahrgang wird in zwei Gruppen geteilt, die um ein Quartal versetzt die Ausbildung beginnen. An den Exkursionen nehmen alle 30 Journalistenschüler gemeinsam teil.
Die Schüler sind während der zwei Jahre Angestellte der RTL Journalistenschule. Sie erhalten eine Lehrgangsbeihilfe in Höhe von monatlich 800,- EUR (plus einer 13. Lehrgangsbeihilfe am Ende des Jahres). Es besteht die Möglichkeit, ein zinsloses Darlehen in Höhe von 500,- EUR pro Monat aufzunehmen. Dieses muss ab dem ersten Arbeitsjahr nach Verlassen der Journalistenschule in Raten zurückgezahlt werden.
Unterricht
Der Unterricht besteht aus Vorträgen, Beitragsanalysen, Diskussionen und praktischen Übungen.
Ausstattung
Moderne Seminarräume, digitale Fernsehtechnik und ein Redaktionsraum sichern die praxisnahe Ausbildung. Die Journalistenschüler arbeiten in den Praxisübungen mit digitaler Aufnahme- und Schnitttechnik und einem modernen Redaktionssystem. Unter professioneller Anleitung drehen sie sämtliche Übungsbeiträge mit schuleigenem EB-Equipment selbst. Das Redaktionssystem erlaubt die Text- und Bildrecherche in Nachrichtenagenturen und dem RTL Newsarchiv. Zur Postproduktion ist jeder Arbeitsplatz mit der Final Cut Schnittsoftware ausgerüstet. Die finale Bearbeitung der Projekte und Vertonung erfolgt in der Edit-Suite mit Sprecherkabine.
Redaktionspraktika
In den Redaktionspraktika sind die Journalistenschüler in die tägliche Programmproduktion voll eingebunden und unterstützen die verschiedenen journalistischen Redaktionen der Mediengruppe RTL. Zusätzlich können sogenannte „Wahlstationen“ außerhalb von RTL belegt werden.

